Daten des Center for Transportation Research zeigen, dass im Jahr 2016 fast zwei Drittel der tödlichen Fußgängerunfälle auf unseren Straßen nächtliche Unfälle waren. Als Reaktion auf diese traurige Statistik wurde 2016 eine Novelle der Straßenverkehrsordnung verabschiedet, die Fußgänger bei eingeschränkter Sicht dazu verpflichtet, reflektierende Elemente zu tragen. Dank dieser Änderung sank die Zahl der tödlichen nächtlichen Fußgängerunfälle von 73 im Jahr 2015 auf 53 im Jahr 2017 und 58 im Jahr 2019, während der Verkehr auf tschechischen Straßen weiter zunimmt.
HI-VIS-Kleidung, also Kleidung mit reflektierenden Elementen, kann die Sichtbarkeit einer Person bei Nacht tatsächlich um das Zehnfache erhöhen. Folglich sind die Chancen, dass der Fahrer Sie rechtzeitig sieht, viel höher. Die in der Einleitung genannten Zahlen bestätigen nur, dass dies so ist. Nicht nur sank die Zahl der tödlichen Nachtunfälle, auch ihr Anteil an der Gesamtzahl sank von ursprünglich zwei Dritteln auf nur noch die Hälfte. Das Risiko von Fußgängerunfällen in der Nacht ist durch die Verwendung von Warnschutz-Arbeitskleidung deutlich geringer.
Unser Tipp: Reflektierende Kleidung kann Sie nicht nur auf der Baustelle retten, sondern schützt Sie auch im Alltag.

Wählen Sie die Schutzklasse der Kleidung entsprechend den Besonderheiten des Arbeitsplatzes
Klasse 1– Warnschutzkleidung dieser Klasse ist für Mitarbeiter geeignet, die nicht auf Straßen oder Schienen (Baustellen, Wälder) arbeiten.
Klasse 2 – Schutzkleidung zweiter Klasse bietet bereits genügend reflektierende Flächen für Arbeiter, die sich auf Straßen oder Schienen mit gesperrtem Verkehr bewegen.
Klasse 3 – Diese Kleidung bietet auch unter normalen Verkehrsbedingungen einen ausreichenden Schutz für Mitarbeiter, die auf Straßen und Schienen arbeiten.
Welche Farben gelten als „HI-VIS“?
Zwei Farben gelten als gut sichtbar – Gelb und Rot-Orange. Auch Rot ist zugelassen, sofern der Farbton zum orangen Farbspektrum gehört. Andernfalls kann Rot nicht als HI-VIS-Farbe betrachtet werden, da es für manche Menschen mit einer bestimmten Art von Farbenblindheit schwierig ist, diese zu erkennen.
In unserer Auswahl an HI-VIS-Arbeitskleidung finden Sie:
Kurzarm-T-Shirts
Kapuzenshirts
Jacken
Fleecejacken
Softshelljacken
PILOT-Jacken
Winterjacken
Westen
Hosen
Hosen mit Hosenträgern
Kurze Hosen

Beachten Sie bei der Auswahl reflektierender Kleidung die Vorschriften
Das Erscheinungsbild reflektierender Kleidung hängt vom jeweiligen Arbeitsplatz ab. Das Erscheinungsbild von Warnschutzkleidung wird durch die Norm EN ISO 20471 bestimmt, auf deren Grundlage Warnschutzkleidung in drei Gruppen eingeteilt wird. Ein entscheidender Faktor ist die Größe der Oberfläche des reflektierenden Materials.
Material/Klasse | Klasse 1 | Klasse 2 | Klasse 3 |
Grundmaterial | 0,14 m2 | 0,5 m2 | 0,8 m2 |
Reflektierendes Material | 0,1 m2 (5 cm breite Streifen mit einer Mindestlänge von 2 m) oder (7 cm breite Streifen mit einer Mindestlänge von 1,4 m) | 0,13 m2 (5 cm breite Streifen mit einer Mindestlänge von 2,6 m) oder (7 cm breite Streifen mit einer Mindestlänge von 1,9 m) | 0,2 m2 (5 cm breite Streifen mit einer Mindestlänge von 4 m) oder (7 cm breite Streifen mit einer Mindestlänge von 2,9 m) |
Kombiniertes Material | 0,2 m2 |
Die Norm legt daher die Größe, Anzahl und Anordnung der reflektierenden Elemente fest. Höhere Sicherheitsklassen erfordern beispielsweise reflektierende Streifen zur Abgrenzung der Figur. Der Einsatz einer Weste reicht daher nicht aus.
Hervorzuheben ist, dass die Kleidung auch über vertikale reflektierende Elemente verfügen sollte. In der Praxis sorgen diese Elemente dafür, dass der Mitarbeiter gut sichtbar ist, auch wenn er beispielsweise in gebückter Haltung oder kniend arbeitet.